Monatsbrief Oktober-November

Propst Benner

Monatsbrief über den aktuellen Stand der Veränderungen
in der Pfarrei Franz von Assisi, Kiel

Oktober-Nonember 2022


Kiel, 15.11.2022

Mit der Feier der letzten heiligen Messe in der Heilig Kreuz-Kirche am 19.11.2022 kommt es zu letzten Aufgabe eines Standortes unserer großen Pfarrei. Die Gläubigen haben entschieden, ab dem ersten Advent, also mit dem Beginn eines neuen Kirchenjahres, in die St. Josephskirche am Ostring in Gaarden umzuziehen. In einem gemeinsamen Ausschuss von St. Joseph und Heilig Kreuz, der sich seit einiger Zeit damit beschäftigt, den Umzug, das Ankommen und das Heimisch-werden zu befördern, fiel mehrfach der Satz: „Wir sind ja alte Bekannte.“ „Weil wir uns schon länger kennen und schätzen, werden wir uns auch zukünftig gut vertragen und in absehbarer Zeit auch gut zusammenwachsen.“

Im Ausschuss entstand die Idee, einen Leuchter, der bisher in der Heilig Kreuz-Kirche stand beim Abschlussgottesdienst an eine zentrale Stelle vor dem Altar zu stellen und ihm eine besondere Aufgabe zu geben. Der Leuchter kann sehr viele Lichter tragen. Die Gläubigen aus Heilig Kreuz werden eingeladen, eine Kerze zu entzünden, ein Hoffnungslicht, dass in das Dunkel des Abschieds aus der Heilig Kreuz-Kirche ein leises, kleines Leuchten hineinstellt und sagen soll, dass schwere Schritte im Glauben leichter gegangen werden können und dass Gott diejenigen nicht in Finsternis lässt, die ihn anrufen und auf ihn vertrauen.

Nach dem Abschlussgottesdienst wird dieser Leuchter dann in die St. Josephskirche gebracht, wo er zukünftig die Gläubigen empfängt und eine Brücke zwischen dem Alten und dem Neuen bauen soll. Das Symbol des Lichtes wird auch am ersten Advent in besonderer Weise aufgegriffen, wenn die Gläubigen aus Elmschenhagen sich erstmalig in Gaarden zum Gottesdienst versammeln und von den Gläubigen aus St. Joseph besonders begrüßt und willkommen geheißen werden.

Im Gebet zur Verabschiedung aus der Kirche heißt es:

„Herr, unser Gott, Hirte deines Volkes, wir nehmen Abschied von diesem Kirchenraum, der uns und vielen vor uns religiöse Heimat war. Er war Mitte des Gemeindelebens, das Gotteshaus, in dem wir in Liturgie und Gebet deine Nähe gesucht und gefunden haben. …

Dieses Bauwerk war für uns ein steinernes Zeugnis unseres Glaubens und eine fortwährende Erinnerung an deine Nähe. Der Verlust erscheint uns groß, wenn wir auf all das Gute schauen, das wir hier erfahren haben. …

Wir sagen dir in dieser Stunde Dank für den Glauben, den wir hier leben und feiern durften, für die Liebe, die du uns in Jesus Christus geschenkt hast und von der wir hier erfahren durften, für die Hoffnung, der du hier immer wieder Stütze und Halt gegeben hast. Wir danken dir für den Dienst derer, die diese Kirche erbaut und die sie erhalten und gepflegt haben. Wir danken dir für die Pfarrer und für die übrigen Seelsorger, die hier gewirkt haben, für die vielen, die das Gemeindeleben mitgeprägt haben. …

Wir danken dir auch für die Schwestern und Brüder in St. Joseph, mit denen wir künftig unter demselben Dach zusammen beten und arbeiten. …Erfülle alle Gläubigen mit der Kraft deines Heiligen Geistes. Lass uns immer wieder aufbrechen, Neues erkennen und wagen, und am Ende führe uns an den Ort, wo wir für immer aufatmen und bleiben können. Amen.“

PAX et BONUM,

Ihr Propst Dr. Benner


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