Monatsbrief Juni

Propst Benner

Monatsbrief über den aktuellen Stand der Veränderungen
in der Pfarrei Franz von Assisi, Kiel

Juni 2022

In der Rückschau auf den Monat Juni ist zunächst zu berichten von meinen Briefen, die ich an die Gläubigen von St. Bonifatius, Dreieinigkeit und St. Ansgar geschrieben hatte und auf die entsprechenden Reaktionen darauf. (Sie können alle diese Briefe auf unserer Internetseite nachlesen.)

Die Gläubigen aus St. Bonifatius haben sehr eindeutig für die zukünftige Feier der Hl. Messe in St. Birgitta votiert. Beim Patronatsfest am Samstag vor Pfingsten wurden die abgegebenen Stimmen ausgezählt und danach vereinbart, dass wir nach dem letzten Gottesdienst, den wir am 17.9. in St. Bonifatius feiern werden, zukünftig in Mettenhof eine regelmäßige Vorabendmesse haben werden. Ich danke allen, die für das leibliche Wohl am 5. Juni gesorgt haben herzlich; dadurch und durch die Gemeinschaft und durch den Gottesdienst gestärkt, können wir den Neuanfang in Mettenhof wagen. „Der hl. Bonifatius vertraute … auf die wirksame Gegenwart des Heiligen Geistes bei seiner Mission in Deutschland. Papst Gregor II. verlieh ihm den Namen, der seiner Aufgabe entsprach: Bonifatius, Künder der frohen Botschaft, einer, der eine gute Nachricht bringt. … Vertrauen wir seiner Führung in schwierigen Zeiten, seiner Ermutigung zur Veränderung, seiner Inspiration für unser Leben in der Nachfolge – persönlich, gemeinschaftlich, hier und anderen Orten.“ (Aus der Predigt beim Patronatsfest.)

Am 11.6. haben wir mit der Dreieinigkeitsgemeinde „probehalber“ den Gottesdienst in St. Heinrich gefeiert. Es gab eine gute Beteiligung; allerdings ist die Organisation von (Mit-)Fahrgelegenheiten noch nicht abschlossen. Nun kommt der Abschied und die Aufgabe der Kirche am 10.9. und der Wechsel nach St. Heinrich, in dem es zukünftig regelmäßige Vorabendmessen geben soll. (Siehe Artikel „Veränderungen im Gottesdienstplan“.) Das Gemeindeteam und Frau Nischik, die Ortskoordinatorin, heißen die Gläubigen in der Wik herzlich willkommen, wenn wir den noch vorzubereitenden Abschied geschafft haben.

Auf meinen Brief an die ca. 1000 Haushalte der Gemeinde St. Ansgar können noch bis August entsprechende Rückmeldungen gegeben werden. Zwischenzeitlich zeichnet sich ab, dass sich manche Gemeindemitglieder, die sich im bisherigen Prozess nicht gemeldet haben, für eine Vorabendmesse in der evangelischen Kirche in Schönberg aussprechen. Es wäre schön, wenn es ein starkes und eindeutiges Votum geben würde.

Der Kirchenvorstand, der einen erheblichen Teil der Last dieses schwierigen Prozesses trägt, führt, insbesondere in Person von Herrn Khan Durani, unserem Immobilienbeauftragten, weitere Verhandlungen mit den kommunalen Vertretern und anderen Interessenten sowie dem Erzbistum Hamburg über die Modi der Verwendung der Liegenschaften in Kronshagen, Pries und Elmschenhagen.

Der Priesterrat hat auf seiner Sitzung am 30.6. einstimmig dem Herrn Erzbischof die Profanierung der Dreieinigkeitskirche empfohlen. Erzbischof Stefan hat sich dieses Votum zu eigen gemacht und lässt das entsprechende Dekret ausfertigen. Wir werden – so hoffe ich – noch in der aktuellen Legislatur des Kirchenvorstands das Projekt der Immobilienreform unserer Pfarrei abschließen können – und uns dann so freuen wie über die jetzt anstehende Sommer- und Ferienzeit.

PAX et BONUM,

Ihr Propst Dr. Benner


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