Gräbersegnung

Gedenken an die Verstorbenen

Im November gedenken Christen in besonderer Weise der Verstorbenen.
Um die Hochfeste Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November, dem Gedenktag der Verstorbenen) finden auch die traditionellen Gräbersegnungen statt.

In unserer Pfarrei finden die Gräbersegnungen in diesem Jahr wie folgt statt:

Samstag, 3. November, 14:00 Uhr:

  • Friedhof Elmschenhagen

Sonntag, 4. November, jeweils um 14:00 Uhr:

  • Nordfriedhof (Beginn in der Kapelle, anschließend Gräbersegnung)
  • Friedhof Prieß
  • Ostfriedhof (Beginn in der Kapelle, anschließend Prozession mit Gräbersegnung)
  • Südfriedhof (Beginn in der Kapelle, anschließend Prozession mit Gräbersegnung)
  • Eichhoffriedhof (ev.) (Beginn in der Kapelle/Andachtsraum, anschließend Gräbersegnung)

Allerseelen – Gräbersegnung – was uns dies bedeutet

Die katholische Kirche lädt die Angehörigen und Gemeindemitglieder auf den Friedhof ein.

Wir erinnern uns der Verstorbenen, dazu helfen Rituale: Lieder zu singen, Gebete, Psalmen zu sprechen, Gedichte / kurze Impulse zu hören, die (meist) roten Kerzen zu entzünden und sie zum Grab zu bringen. Dort wird der Verstorbenen erinnert, indem der Name und das Geburts- und Todesjahr vorgelesen, ein Gebet gesprochen und das Grab mit Weihwasser gesegnet wird.

Dieses Ritual will ausdrücken, dass von dem Verstorbenen für uns Lebende Segen ausgeht. Es fordert uns heraus, uns unserer Wurzeln zu erinnern und in Dankbarkeit auf die Beziehung zu dem Verstorbenen zu schauen oder uns mit ihm zu versöhnen. Was wollte er in seinem Leben ausdrücken, was hat er mir vermittelt und geschenkt…?

Das Fest Allerseelen und das Denken an die Verstorbenen erinnert uns auch an das Ende unseres eigenen Lebensweges hier auf Erden. Mit diesem Erinnern sind wir eingeladen, bewusst hier zu leben und uns immer wieder neu der Liebe und Barmherzigkeit zu öffnen.

Informationen und Kontakt:
Rita Becker, Trauerbegleiterin