Patenschein für Tauf-Patenamt

Der Patenschein

Die Patenschaft für ein Kind zu übernehmen, ist eine schöne und auch verantwortungsvolle Aufgabe. Aber auch bei einer Taufe gibt es einige Formalitäten zu beachten.

Sofern der Pate nicht Mitglied derselben Pfarrei / Gemeinde ist, in der das Kind getauft werden soll, muss jeder Taufpate einen Patenschein vorlegen, denn dieser bestätigt die Fähigkeit desjenigen, die Patenschaft zu übernehmen. Hierfür muss der Taufpate nämlich Mitglied einer christlichen Kirche und gefirmt oder konfirmiert sein.

Wird das Kind katholisch getauft, muss mindestens einer der Paten ebenfalls katholisch und gefirmt sein. Andere Personen, die als Paten vorgesehen sind, aber eine andere Konfession haben (z. B. evangelisch sind), können zusätzlich Taufzeugen sein.

Wird ein Kind evangelisch getauft, sollte mindestens einer der Taufpaten ebenfalls evangelisch und konfirmiert sein. Die anderen Taufpaten müssen lediglich Mitglied einer christlichen Kirche sein.

Sie bekommen den Patenschein zum Zweck des Taufpatenamtes beim Pfarr- bzw. Gemeindebüro der Pfarrei in welcher der Pate seinen ersten Wohnsitz hat. Wenn Sie nicht sicher sind, zu welcher Pfarrei Sie gehören, können Sie dies HIER (für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg also das Erzbistum Hamburg), HIER (für die Bistümer Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Fulda, Görlitz, Hamburg, Hildesheim, Köln, Limburg, Magdeburg, Mainz, Münster, Speyer und Trier)  oder HIER (übrige Bistümer in Deutschland) ermitteln.

Bitte rufen Sie zu den angegebenen Öffnungszeiten an oder besser noch schreiben Sie eine E-Mail an das Büro. Geben Sie dabei bitte Ihren vollen Namen und Adresse an. Der Patenschein wird Ihnen dann in der Regel innerhalb einiger Tage zugeschickt. Den Schein müssen Sie dann bei der Pfarrei / Gemeinde einreichen, in der das Kind getauft wird.

Weitere Informationen:

Thema Taufpaten bei katholisch.de

Thema Taufe bei katholisch.de