Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus der Sicht einer Kinder- und Jugendpsychiaterin

Das Forum Kirche und Gesellschaft lädt am Freitag, 23. September um 19:30 Uhr zum Vortrag mit anschließender Diskussion

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus der Sicht einer Kinder- und Jugendpsychiaterin

in das Gemeindezentrum St. Nikolaus ein.

Referentin: Dr. Anja Walczak, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Eintritt: 3,- €, ermäßigt 2,- €. Kiel-Pass- und Seniorenpass-Inhaber frei.

Bitte beachten Sie die aktuell gültigen Hygieneregeln.

Bevor alle Auswirkungen der Pandemie wissenschaftlich untersucht und erklärbar sind, werden in dem Vortrag die veränderten Beobachtungen bei Erkrankungen der Kinder und Jugendlichen und deren seelischen Gesundheit referiert Insbesondere sehen Fachärzt*innen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Unterschiede in den verschiedenen Bevölkerungsstrukturen, außerdem hat die Dauer vieler Einschränkungen mehr bleibende Veränderung bewirkt als zu Beginn der Pandemie. befürchtet wurde. Inzwischen wird immer deutlicher, welche Entscheidungen sich für die Kindeswohlentwicklung ungünstig ausgewirkt haben, nichtsdestotrotz erschienen die getroffenen Entscheidungen zu den jeweiligen Zeitpunkten politisch durchaus sinnvoll. Welche Schlüsse sollten daraus für die Zukunft Gültigkeit erlangen und was wünschen wir uns für Familien mit besonderen psychischen Belastungen.


Dr. Anja Walczak
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Dr. Walczak ist seit 15 Jahren als Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie im ländlichen Raum im Kreis Plön niedergelassen. Sie ist Sprecherin der Fachärzt*innen ihres Faches in Schleswig- Holstein und insofern berufspolitisch auch für die Belange der Kinder, Jugendlichen und deren Bezugssysteme mit psychischen Erkrankungen aktiv. Dr. Walczak hat selbst drei erwachsene Kinder, darunter eine Tochter mit intellektuellen gravierenden Einschränkungen und Teilhabeunterstützungsbedarf. Vor ihrer Tätigkeit als Fachärztin war sie in der Chirurgie, Mikrobiologie, Neurologin und im sozialpsychiatrischen Dienst tätig. Ihr Medizinstudium hat sie in Bochum, Kiel und Hamburg absolviert und ist nach Sozialisation am Niederrhein inzwischen in ihrer Wahlheimat Schleswig- Holstein angekommen. Zum Ausgleich zur beruflichen Aktivitäten liebt sie Sport: Strecke schwimmen, Rad fahren und segeln.

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