Monatsbrief April – Mai

Propst Benner

Monatsbrief über den aktuellen Stand der Veränderungen
in der Pfarrei Franz von Assisi, Kiel

April – Mai 2021

Die Erleichterung und die Freude über den gelungenen Umzug der Gemeinde Stella Maris in die evangelisch-lutherische Kirche in Heikendorf hält an. Mittlerweile hat sich die kleine Gemeinschaft, die zur Feier der heiligen Messe zusammenkommt, schon ein wenig mehr in den neuen Räumlichkeiten eingefunden. Auch die auch die schon länger praktizierten ökumenischen Feiern am Karfreitag und zu Ostern waren trotz der Corona-Auflagen möglich. Der evangelisch-katholische Kooperationsausschuß hat sich mehrfach per Zoom-Konferenz zusammengeschaltet und z.B. den Pfingstgottesdienst auf dem Heidberg vorbereitet. Weitere gemeinsame Aktivitäten sind in Vorbereitung und können je nach Corona-Lage umgesetzt werden.

Eine Arbeitsgruppe aus Kirchenvorstands- und Gemeindeteammitgliedern und Pfarrer hat das Inventar der Stella Maris-Kirche und des Gemeindehauses aufgenommen. Alles, was im Bereich unserer Pfarrei Verwindung finden kann, bleibt in unserem Besitz. Alles, was hier nicht gebraucht wird, soll guten Zwecken zugeführt werden. Das könnte bei kirchlichen Einrichtungen, aber auch in sozialen Einrichtungen sein. Alles, was so keine Verwendung finden kann, soll (gegen ein kleines Entgelt) weggegeben werden. Die Glocke von Stella Maris aber, die ehemals auf dem leichten Kreuzer Emden erklang, soll – wie der Anker vor der Kirche – Herrn Bürgermeister Peetz für das örtliche Museum übergeben werden.

Über die Arbeit aus dem Kirchenvorstand berichtet Herr Einfalt im aktuellen FRANZ. An dieser Stelle ist zu erwähnen, daß die Gemeinde St. Ansgar in einem Gemeindegespräch am 24.4.2021 über den Beschluß des KV informiert wurde, dem Erzbistum anzubieten, unsere Liegenschaft mit Kirche und Gemeindehaus zusammen mit der direkt angrenzenden Liegenschaft des Erzbistums mit Wohnungen und Parkplatz zu entwickeln bzw. weiterzugeben. Dazu gehört auch der Antrag auf Profanierung der Kirche zum Jahresende. Eine „Heikendorfer Lösung“ ist dort laut Meinungsbild beim Gemeindegespräch nicht in Aussicht, eine andere aber auch nicht. Der Prozeß der Neuaufstellung der Immobilien der Pfarrei ist komplex, arbeitsintensiv, oft auch nervenaufreibend, aber unumgänglich. Ich danke allen von Herzen, die sich konstruktiv engagieren. Sie setzen sich mit hohem persönlichen Einsatz angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen auch für die kommenden Generationen ein – und manchmal auch pauschaler Kritik aus. „Wir sind und bleiben im Gespräch“, so versichern wir einander jedes Mal neu. Und so werden wir auch Lösungen finden, die wir aus unserem Glauben für heute und morgen verantworten können.

PAX et BONUM,

Ihr Propst Benner


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